PFERDE – WEIBLICHKEIT – GÖTTIN – HEILUNG ein gemeinschaftliches Buchprojekt von Katina von Werthern und Waltraud R.Schögler


Liebe Seelengefährtinnen, Wegbegleiterinnen, Heilerinnen, Pferdefrauen, Göttinnen, ...

 

das bewegte Jahr 2020 ist zu Ende und für Waltraud und mich gab es einige Aspekte, mit denen wir immer wieder und immer tiefer in Berührung kamen:
die Beziehung zu (unseren) Pferden, das Anerkennen und Wiederbeleben unserer Weiblichkeit, unser einzigartig-göttliches Wesen und unser so vielfältig heilsames Wirken.                                                  

Einige von uns lernten eine neue Form von Gemeinschaft – Schwesternschaft – kennen, die – allen Einschränkungen zum Trotz – Gefühle von Verbundenheit, Seelenfamilie und bedingungslosem Angenommen-seins spürbar werden ließen. Aus der tiefen Dankbarkeit Teil dieser Gemeinschaft sein zu dürfen und dem Wunsch, sie noch einmal in anderer Weise sicht- und fühlbar werden zu lassen, haben wir eine Vision entwickelt, die wir mit Euch beleben möchten.

 

Unser Wunsch ist die Gestaltung eines Bildbandes mit einem Portrait von Euch an Seite Eures Pferdes (eurer Pferde) und einem persönlichen Textbeitrag, den Ihr frei gestalten könnt. Dies kann ein Gedicht, ein Monolog, ein Songtext, eine Botschaft, eine Erzählung einer schamanischen Reise, eine Frage oder auch eine Skizze/Bild, etc. sein. Es ist eine Seite, auf der Ihr Raum habt – in welcher Weise auch immer – Eurem Sein einen essentiellen kreativen Ausdruck zu verleihen. Eurem Sein als Göttin, die an der Seite der Pferde im Dienste der Menschlichkeit Heilung vollbringt.

 

Wir wünschen uns als roten Faden die Verwendung der Begriffe: Pferde, Weiblichkeit, Göttin und Heilung, denn das sind die Pfeiler unser aller Seins und die Verbindungen unserer Gemeinschaft. Welchen Weg des Ausdrucks auch immer Ihr findet und wählt bleibt ganz bei Euch, denn es geht um das Sichtbarwerden Eurer Seelenessenz.

Über diesen und Waltrauds Blog  https://pferdemenschen.eu/2021/01/02/pferdemenschen-online/ könnt Ihr im Laufe der nächsten Monate die Entstehung des Bildbandes verfolgen und wir würden uns sehr freuen, wenn Ihr es mit Frauen teilt, die vielleicht auch in dieser Weise ihren Platz einnehmen möchten.

 

Es wird eine „Hommage" an die Liebe, die durch Euer einzigartiges Sein sichtbar werden möge.

Wenn Du Interesse an der Teilnahme hast, freuen wir uns über Deine Kontaktaufnahme zum Kennenlernen und zur Vereinbarung eines Termins für ein Shooting von Dir und Deinem Pferd/Deinen Pferden.

Die Rechte an den Bildern, die ich beim Fotoshooting mit Dir mache, bleiben bei mir. Du kannst Dir die Bilder auf einer Seite, die wir Dir zur Verfügung stellen, ansehen. Du kannst auch, wenn Du möchtest, Dir das eine oder andere Bild zum Preis von € 15 Pro Stk. bestellen. Eine Bildbestellung ist jedoch nicht Bestandteil dieses Buchprojektes.

Die Rechte an Deinem Text gehen bei Veröffentlichung an die Herausgeberinnen/den Verlag über. Eine entsprechende Vereinbarung erhältst Du vor der Veröffentlichung.

 

Teilnahmevoraussetzungen:

  • Du lebst oder wirkst an der Seite eines oder mehrerer Pferde
  • Du fühlst Dich tief mit Pferden, Weiblichkeit, Göttinnen und Heilung verbunden und dies spiegelt sich in der Berufung wider, die du ausübst

Textvorgaben:

  • Jede von euch bekommt eine Seite zur freien Gestaltung, max. 1800 Zeichen
  • 3 von den 4 Begriffen – Pferde, Weiblichkeit, Göttin, Heilung – sollen Bestandteil eures Geschriebenen sein
  • Ein erstes Beispiel findest Du bereits hier und auf Waltrauds Blog-Seite: https://pferdemenschen.eu/2021/01/02/pferdemenschen-online/

Waltraud R.Schögler

 

… die LIEBE aber ist das Größte …

 

"Es ist Weihnachten. Vor zehn Tagen habe ich mein Pferd Sara in die jenseitige Welt entlassen. Als ihre Seele ihren Körper verließ, sah ich, wie sich diese in ihrer unfassbaren Größe und Göttlichkeit zeigte. Und ich sah, wie ihre Liebe sich wie eine wärmende Decke über uns Menschen gebreitet hat. In all der Trauer um ihren Tod war dies ihr Geschenk, nicht nur an mich.

Es ist Weihnachten. Ich habe das Bedürfnis, eine schamanische Trommelreise zu machen.  Ich lande mit Pegasus im Tal der Pferdeahnen und überquere den Fluss, der mich von den Pferden trennt. Ich nähere mich der Herde und stelle fest, dass ich schon erwartet werde. Alle „meine“ Pferde, deren Seele nicht mehr in dieser Welt weilt, wenden sich mir zu: Gustl, Krafla, Björk, Una, Prinsessa, Alrun und Sara.

Sie laden mich ein. Bilden einen Kreis um mich. Umringen mich und baden mich in ihrer Liebe und in ihrem Segen. Es berührt mich tief. Es heilt meine Trauer. Ich empfinde ein tiefes Gefühl von Geborgenheit und Willkommen sein. Es ist ein wunderbares Geschenk.

Ein Teil von mir erhebt sich und sieht aus der Vogelperspektive, dass sich um diesen engsten Kreis der vertrauten Pferde immer mehr und mehr Pferde formieren. Immer mehr Pferde bilden immer mehr Kreise und ihre Liebe, ihr heilsamer Segen beginnt von der Anderwelt in die diesseitige Welt zu strahlen. Ich weiß, dass ich Mittlerin bin, sozusagen zur Weitergabe verpflichtet. Das ist mein Auftrag. Ich danke allen Pferden und kehre zurück.

Es ist Weihnachten. Das Fest, in dem das allumfassend Göttliche Mensch geworden ist. Das Fest, an dem sich das Licht der Heilung manifestiert. Das Fest der Liebe.

Verbreiten wir diese allumfassend göttliche, segnende und heilende Liebe gemeinsam mit den Pferden, dann kann jeden Tag Weihnachten sein."

Foto: Katina von Werthern, Text: Waltraud R. Schögler