Nachklänge


Johanna Baier

 „Nougat war ein Jahr bei mir als es zu einem mehr oder minder glimpflichem Unfall kam.

 Wir hatten immer wieder Probleme mit seiner extremen Schreckhaftigkeit und seinem Drang los zu rennen und nicht mehr auf mich zu reagieren. Bis zum September 2012 sind wir meist ohne große Folgen davon gekommen trotzdem habe ich mir natürlich meine Gedanken gemacht und mir von anderen „Pferdefrauen“ Rat geholt… Ich habe einiges ausprobiert, aber nicht zu meinem und Nougats Weg gefunden und eigentlich wurde ich immer unsicherer im Umgang mit Nougat. Das war natürlich keine gute Voraussetzung im Zusammenspiel mit einem jungen kräftigen Island-Norweger Wallach. Der Sturz passierte an einem Montag nach der Arbeit. Eigentlich ging ich schon gestresst zu Nougat in den Stall. Trotzdem bin ich mit ihm ins Gelände gegangen. Nougat hat natürlich auf meine schlechte Laune reagiert – das konnte nicht funktionieren. Letztlich dachte ich mir:“ nun gut dann renn doch einfach…“ und das hat er dann auch getan. Leider bis zur Teerstraße wo wir beide gestürzt sind.

 Jetzt war ich voller negativer Emotionen: Angst, Wut, Unverständnis, Schmerz und Unsicherheit. Was kann ich tun? Die erste Zeit habe ich komplett geblockt. Versucht alles zu verdrängen. Auch daran gedacht ihn abzugeben. Aber nach und nach kam die Einsicht dass ich es wohl ohne außenstehende Hilfe nicht schaffen werde das Vertrauen wieder aufzubauen.

 Hier kommt Katina in mein Leben!

 Nach einem kurzen Telefonat erklärte sie sich bereit so schnell als möglich die vielen Kilometer von Frankfurt zu Nougat und mir ins Allgäu zu kommen. Am ersten Abend haben wir drei uns vorsichtig beschnuppert und besprochen was eigentlich passiert war. Ich konnte mich sehr schnell öffnen – konnte ihr meine Ängste und Hoffnungen schildern. Als Katina mich fragte was ist denn dein Traum in Bezug auf Nougat sagte ich ihr, dass ich ihn am liebsten ohne Sattel und nur mit einem Halsring reiten möchte.

 Katinas Antwort war so klar und voller Zuversicht:“ Ja dann werdet ihr das auch tun.“

 Nougat und Sörli (Nougats WG- Kollege) kamen an diesem Wochenende noch in den Genuss der cranio-sacralen Behandlung – für jeden Pferdebesitzer ein Genuss zu beobachten wie sehr das Tier auf seine eigene Weise darauf reagiert. Auch wie entspannt die Jungs noch Wochen danach sind! Sörli ist seitdem viel biegsamer und weicher in den Gängen und Nougat nervt seinen alten Kollegen nicht mehr annähernd so oft.

 Wir hatten ein tolles Wochenende voller Lachkrämpfe, Tränen, Einsichten und Ausflüge in den Schnee samt Fotoshooting. Besonders toll fand ich Katinas Art mich darin zu bestätigen dass Nougat und ich schon zueinander gehören und dass MEIN Weg der richtige für uns ist. Schnell war klar dass nicht Nougat das Problem ist. Meine tiefsten Ängste und Verletzungen sind Auslöser für sein Verhalten. Nicht unbedingt das was man als Pferdebesitzerin hören will – aber absolut einleuchtend. Jetzt beginnt eine Zeit für mich in der ich mich auf mein Pferd konzentriere wenn ich bei ihm bin. Mich nicht ablenken lasse von meinem Handy, Job oder Privatleben. Ich höre jetzt auf mein Gefühl- wenn ich nicht wirklich bei mir bin tue ich auch nicht viel mit ihm.

 Gerade habe ich wenig Zeit und er tut mir leid weil er sich glaube ich oft langweilt – trotzdem habe ich das Gefühl dass es ihm so besser geht – und mir auch. Der Wunsch mich endlich wieder auf seinen Rücken zu schwingen nimmt immer mehr zu und verdrängt die Angst!

 Ich freu mich auf viele tolle Jahre und große Fortschritte mit meinem kleinen Pony!

 Danke Katina!“


Susanne Huber

 Ein Engel für Pferde…..

 „Das dachte ich mir nach der Behandlung von dir mit meinem Isi Sörli…..zu der ich ja eher zufällig kam:-), denn ich habe meinen Sörli bereits 18 Jahre und er wird jetzt langsam ein Opa mit 22 Jahren, jedoch bin ich mit ihm bis jetzt durch dick und dünn gegangen und ihm geht es gut…er hat keinerlei Erkrankungen aber ich war so neugierig ob Sörli auch darauf reagiert wie Nougat. Und schließlich hat Sörli mir klipp und klar deutlich gemacht das er Katina toll findet…..Ich war sogar selber mit aufgeregtUnd es ging los:ich hab ihn noch NIE so entspannt und hingebungsvoll gesehener ging voll auch dich liebe Katina ein..und alles was du vorhergesagt hast was er wohl tun würde wenn er sich jetzt entspannen kann ist eingetroffen….immer wieder das gleiche..erst kurz geschaut.hmmmmm tut das gut……kurzes intensives Zucken mit den Lippen (was ja bei Sörli heißt: ich genieße in vollen Zügen) dann das Abkauen..und dann noch zum Höhepunkt einen großen Gähner……Ich war beeindruckt.sprachlos..und überwältigt von deinen Fähigkeiten. Als ich ihn wieder ritt war er so weich zu reiten und ich habe gemerkt das er locker war!

 Danke liebe Katina für diese tolle Erfahrung….






Vicky I.

 „Ich habe an diese Art der Behandlung nicht geglaubt. An mir selbst und meinem Pferd habe ich erlebt, dass es wirkt. Er hatte eine Blockade im Rücken und hat hinten stark gelahmt. Nach der ersten Behandlung ist er etwas besser und entspannter gelaufen. Eine Woche habe ich ihn stehen gelassen und ihn dann noch einmal behandeln lassen. Danach war er lahmfrei und ich konnte wieder anfangen ihn zu bewegen.

Jetzt merkt man davon nichts mehr. Er ist wieder voll belastbar. Vielen Dank, Katina!“


 Monika Renk

 „Die Angst Pferden gegenüber ist riesengroß, eigentlich unüberwindbar, grenzt schon an Todesangst. Die Liebe zu diesen Tieren ist aber noch größer. Über 40 Jahre begleitete mich diese Situation mal mehr, mal weniger. Pferde gehören in meinem Umfeld nicht zu den täglichen Begegnungen, so war es leicht der Angst aus dem Wege zu gehen, mich nicht damit auseinanderzusetzen. Die Liebe ist leicht abzulenken auch schon mit dem Bezug zu anderen Tieren. Und trotzdem treten immer wieder plötzliche Kontakte zu Pferden auf, die dann eine regelrechte Panik auslösen. Solche Situationen treten völlig unerwartet im Urlaub, am Strand, im Wald und selbst in Form eines immer wiederkehrenden Albtraumes auf.

 Geführt durch die starke Herzensliebe und dem Wunsch einem Pferd angstfrei gegenüber zu stehen, habe ich meine Angst „bearbeitet“. Höhepunkt war der Besuch bei Katina Koch. Hier gibt es sehr viele Pferde und ich konnte live testen, wie präsent meine Angst noch war. Frau Koch hatte sich sehr viel Zeit für mich genommen und mit Josh ein Pferd, dass wohl ein besonderes Therapiepferd ist. Ganz behutsam und einfühlsam führte mich Frau Koch Schritt für Schritt dieser Begegnung mit Josh näher.

 Möglich ist dieses wunderschöne Treffen geworden, da Frau Koch eine ganz besondere, auffallend liebende, einfühlende, achtende Haltung ihren und allen Pferden gegenüber ausstrahlt. So konnte ich Vertrauen in Josh und Katina Koch haben und die Reithalle betreten. In dieser großen Halle, ein Pferd Josh, Katina Koch und ich. Ein unglaubliches, tiefgehendes Erlebnis.

 Meine Angst hat sich sehr dezimiert, schon aufgeregt aber dennoch mutig genug der Liebe den Vortritt zu geben. Durch die sichere, ruhige Führung von Frau Koch schaffte ich es, eine Runde in der Halle zu gehen, dicht an meiner rechten oder linken Seite Josh, völlig frei ohne Leine und freiwillig begleitete mich Josh. Im wahrsten Sinne des Wortes eine Begegnung der besonderen Art.

Dafür danke ich Ihnen, Frau Koch und Josh. Ganz liebe Grüße!"


Rückmeldungen zu einem Seminar mit Mitarbeitern einer Pflegeeinrichtung:

 

"Auf jeden Fall sollten mehr Mitarbeiter daran teilnehmen, vor allem Menschen, die wenig symphatisch sind."

 

"Ein Erlebnis, das niemandem vorenthalten werden sollte. Ein Schatz, den man sich bewahren und erleben sollte."

 

"Man bekommt Anstöße über sich selbst (Außenwirkung) nachzudenken. Sehr zu empfehlen, auch für Führungsmitarbeiter. Empathie ist ein gr0ßes Thema. Sollte Pflichtveranstaltung für alle Mitarbeiter werden."

 

"Für die Zusammenarbeit zwischen Personal und Bewohnern ist die Fortbildung sehr empfehlenswert. Eine Fortbildung, die man unbedingt an jeden in der Pflege weitergeben sollte."